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09 2000
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Ein Vorurteil in der Kultur. "Tramsition" zur Milka- und-Honig-Gesellschaft

Übersetzt von Brigitte Rapp

Nebojša Jovanović

Nebojša Jovanović

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ostwärts, kultur!

"Sooft ich von einer Universität im Westen zu einem Vortrag eingeladen wurde, sollte ich darüber sprechen, was in Osteuropa vor sich geht. Auch wenn ich einen noch so theoretischen Vortrag hielt, kamen anschließend immer Fragen in der Art von 'Wie ist die Situation der Frauen in Osteuropa?' In gewisser Weise liegt dieser Haltung westlicher Intellektueller ein ganz spezifisches Vorurteil zugrunde. Wenn zum Beispiel westliche Feministinnen über Feminismus reden, können sie so abstrakte Fragen wie 'Frauen im film noir', 'die Phallusidee in der feministischen Theorie' usw. behandeln. Eine Frau, die aus Osteuropa kommt, muß hingegen angesichts der 'Schrecken', die dort passieren, unbedingt von der Situation der Frauen in ihrem Land berichten." [1]

Bereitet der Westen OsteuropäerInnen nicht generell diesen von Vorurteilen bestimmten Empfang, wie ihn Renata Salecl für die aus Osteuropa kommenden Intellektuellen beschrieben hat? KünstlerInnen zum Beispiel? Seit einiger Zeit blüht ein Trend in der aktuellen Kunstszene des Westens, den man durchaus als Leichenpassion bezeichnen könnte: Eine ganze Reihe von KünstlerInnen verwenden in ihrer Arbeit tote Körper (oder beziehen sich darauf) - Menschen- oder Tierleichen, Exkremente, innere Organe/Eingeweide, Körperteile usw. Man könnte fast von einem "Leichenspektakel" sprechen. Während jedoch auf die Werke von westlichen KünstlerInnen wie Damien Hurst oder Mona Hatoum die verschiedensten Interpretationssysteme angewendet werden können, wird von osteuropäischen KünstlerInnen immer erwartet, dass sie eine Leiche als Kunstobjekt in den postsozialistischen Kontext stellen: Krieg, Totalitarismus usw.
Gibt es eine Möglichkeit, dieses Vorurteil auszuräumen? Und zunächst, welche Funktion hat es überhaupt? Die neuesten Schritte der Politik und Wirtschaft im Hinblick auf die West-Ost-Beziehung können vielleicht eine Antwort liefern. Versuchen wir uns ihr über den paradigmatischen Transitologiediskurs zu nähern, den uns der Westen dauernd als System vorgibt, das uns zum Verständnis des europäischen Ostens nach dem Zusammenbruch des Sozialismus verhelfen soll.

Was ist die Transitologie? Lassen wir zunächst die präzise semantische Bedeutung des Begriffes außer acht und beginnen wir mit einer Anekdote, in der die "Transitologie" auf eine Weise beleuchtet wird, die die Psychoanalyse ziemlich symptomatisch finden könnte. Monroe Price hat seine erste Begegnung mit dem Konzept der "Transitologie" folgendermaßen beschrieben: "Als mir ein Uni-Absolvent erzählte, er arbeite in der Abteilung für Transitologie an der Central European University, dachte ich, da geht es um Tramways, (...) Massentransportmittel oder dergleichen." [2]

Price hatte in ganz bestimmter Hinsicht recht: Die Transition, der Übergang, repräsentiert ja ein Konzept des Massentransports ("oder dergleichen") vom kommunistischen autoritären System zur liberalen Demokratie. Die Transitologie schließt daher von sich aus jegliche Interpretation durch die Standardkonzepte der Bewegung aus, die uns die Lacansche Theorie liefert. Einerseits können wir, wenn wir uns auf Lacans Triebkonzept beziehen, nicht behaupten, dass der Übergang ein Prozess ist, der kein Ziel (das am Ende Erreichte, die letzte Bestimmung) hat, sondern nur eine Richtung (den Vorgang selbst). Ganz im Gegenteil: ein Übergang setzt immer das Endziel voraus, das erreicht werden muß, sein Ergebnis ist genau definiert. Andererseits können wir den Übergang ebenso wenig als Handlung im Lacanschen Sinn darstellen: als Transgression, bei der das Subjekt eine radikal unerklärliche Veränderung erfährt. Auch hier gilt das genaue Gegenteil: Das Subjekt muß sein Ziel durch eine aktive, rationale Intervention erreichen, nicht indem es eine vorübergehende Vernichtung (den symbolischen Selbstmord) durchmacht. Das Endziel ist natürlich die Demokratie, und das Problem der Transitologie liegt gerade in der westlichen Doxa, derzufolge die Demokratie die einzige Lösung für die postkommunistischen Probleme ist.

Wir müssen uns natürlich immer vor Augen halten, dass der Westen (ebenso wie der Osten) nicht existiert. Die Bosnier stellten das zum Beispiel fest, als sie einsehen mussten, dass der Westen (die internationale Gemeinschaft) nicht in der Lage war, den Krieg in Bosnien zu beenden, weil sich die vielfältigen, von unterschiedlichen politischen Faktoren bestimmten Interessen des Westens einfach nicht zu einer konsequenten Politik gegenüber Bosnien vereinen ließen. Ein weiteres aufschlussreiches Beispiel für die unterschiedlichen Strategien, mit denen der Westen die post-kommunistischen Phänomene in den Griff zu bekommen versucht, finden wir wieder bei Price und seiner Analyse der Auswirkungen, die die Anwendung des amerikanischen, britischen oder deutschen Medienregulierungsmodells in Europa jeweils haben würde, insbesondere bei der Umwandlung der staatlichen Mammutsender (Ostankino, Ungarisches Fernsehen...): "Wenn man diese verschiedenen Modelle und verschiedenen Vorurteile heranzieht, so würden [die staatlichen Sendeanstalten] unter einem britischen Modell von staatlichen Institutionen zu öffentlichen Sendern werden, sie würden zu Zentren einer kulturellen Identität werden, aber unabhängig vom Staat und mit einem durchaus eigenen Charakter und einer eigenen Kultur (...). Unter dem amerikanischen Modell würden sie praktisch verschwinden. Aus amerikanischer Sicht kann man sich nicht vorstellen, was diese Institutionen eigentlich darstellen, sie sind so ganz anders als alles andere, niemand glaubt, dass sie in der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen sollten, es sei denn, als privatisierte Einrichtungen, sie sollten privatisiert werden, so wie jeder größere staatliche Industriebetrieb privatisiert werden sollte (...). Unter einem deutschen Modell könnten diese öffentlichen Einrichtungen weiterbestehen, aber man würde die Prozesse in der Geschäftsführung wesentlich mehr ausfeilen usw." [3]

Die Modelle der Amerikaner, Briten und Deutschen sollten hier nicht als bloße Szenarios für die Transformation staatlicher Sendeanstalten gesehen werden. Wir wollen uns vielmehr auf die deutliche Faszination konzentrieren, die diese Institutionen auf die Vertreter des Westens ausüben. Diese gigantischen TV-Stationen waren effiziente Werkzeuge der höchsten Macht in Osteuropa (des Staates, der Partei), und sie demonstrierten in letzter Instanz, in wie tiefgreifender Weise die Öffentlichkeit von einer Ideologie beeinflusst und geformt werden kann. Auf der Seite des Westens erweckt das eine etwas unheimliche Faszination: Wenn eine Gesellschaft durch obsolete, primitive, bürokratieüberfrachtete, staatlich kontrollierte Medien in absolutistischer, Orwellscher Manier beeinflusst werden kann, könnte das nicht auch in den eigenen, von den höher entwickelten Medien bereits übersättigten Gesellschaften passieren? Erinnern wir uns an die französischen Denker des 17. und 18. Jahrhunderts, die auf ebenso beunruhigende Weise vom Orient fasziniert waren und dabei ihre eigenen Nöte und Praktiken im Umgang mit der Macht in das Fantasiegebilde des östlichen Despotismus projizierten. [4]

Westliche Medienexperten haben in ihrer Beschäftigung mit dem Schreckgespenst der kommunistischen staatlich kontrollierten Sendeanstalten in Wirklichkeit ebenfalls mit der Umkehrung ihrer eigenen Mediensysteme zu tun. Das amerikanische, britische oder deutsche Modell ist daher jeweils nicht bloß ein Lösungsansatz für die Medienregulierung im post-kommunistischen Europa. Diese Modelle fungieren vorwiegend als Fantasien, die die Menschen im Westen davon überzeugen, dass sie sich von den Medien nicht völlig lenken und manipulieren lassen (im amerikanischen Modell können die Medien die Menschen nicht manipulieren, weil keine oberste Autorität hinter ihnen steht, die dieses Ziel verfolgen würde; im britischen Modell besteht eine oberste Autorität, sie hat aber nicht die Absicht, die Menschen zu lenken, usw.). Die osteuropäischen staatlichen Sendeanstalten müssen daher weder um ihrer selbst willen noch um der osteuropäischen Öffentlichkeit willen verändert werden, sondern um der Bestätigung des Fantasiegebildes willen, mit dessen Hilfe der Westen die Wirkung seiner eigenen Medien herunterspielt.

Etwas breiter gefasst gilt das auch für die Transitologie. Ein Standardvorwurf an die Transitologie kann folgendermaßen formuliert werden: Ist die Transitologie, wie der Orientalismus oder jede andere Form des Vorurteils einer symbolischen Überlegenheit des Westens, nicht bloß ein System, das die Funktion hat, die Distanz zum Anderen herzustellen, eine Distanz, die nie überwunden werden kann? Vom Anderen (Nicht-Westlichen) wird eine hoffnungslose Annäherung an den Westen erwartet, aber eine vollkommene Harmonie zwischen beiden kann nie gelingen - ein asymptotischer Abstand wird immer bestehen. Eine radikalere Lesart sollte jedoch zu dem Schluss kommen, dass die Distanz zum Osten nur als Deckmantel dient für die Distanzen, Barrieren und Säumigkeiten, die den Westen selbst auszeichnen, einen Westen, der kein kohärentes und von jeglichen Antagonismen freies, sondern ein heterogenes und inkonsistentes System ist. Aus genau diesem Grund besteht das Fantasmasystem der Transitologie - der Wunsch, für den Osten liebenswert zu erscheinen, vom Osten erstrebt zu werden -, um die Fantasie des Westens in Bezug auf sich selbst zu erhalten, d.h. dem Westen die Illusion bewahren zu helfen, dass es einen festen Boden gibt, den der Osten nach der schwierigen Reise der post-kommunistischen "Tram-sition" betreten wird. [5]

Die Schlussfolgerung stimmt nicht gerade optimistisch, und sie ist für die Kulturpolitik nicht weniger düster als für die Politik oder die Wirtschaft. Nehmen wir den Zusammenbruch Ex-Jugoslawiens. Die hochkommenden nationalistischen Regime missbrauchten in diesem Prozess die kulturellen Antagonismen, wodurch diese für den post-jugoslawischen Konflikt entscheidender wurden als zum Beispiel Fragen der Wirtschaft oder Politik. Wenn wir an diese Art der Überlegenheit von Kultur gegenüber der Wirtschaft und Politik denken, so können wir behaupten, dass das umgekehrte Muster der Osterweiterung (des bedingungslosen Supremats der Politik und Wirtschaft über die Kultur) hier der extrem erschwerende Umstand ist.

Genau an diesem Punkt - der Priorität der "harten" Politik und Wirtschaft gegenüber der Kultur - kommt die Ideologie/Propaganda ins Spiel. Das lässt sich anhand eines Mythos illustrieren, der sich in Bosnien gerade jetzt in den demagogischen Reden der Politiker ebenso wie in den Argumenten der Optimismus um jeden Preis predigenden Vertreter der internationalen Gemeinschaft äußert. Unfreiwillig zu dieser seltsamen Allianz vereint, versuchen sie die bosnische Bevölkerung ständig davon zu überzeugen, dass "alles, was wir brauchen, der Markt" sei. Ihre Appelle könnten als Paraphrase des berühmten Aufrufs des Marquis de Sade bezeichnet werden: Bosnier, noch eine Anstrengung, wenn ihr "Kapitalisten" sein wollt! Kapitalist sein bedeutet in diesem Fall nicht nur, einer kapitalistischen Gesellschaft anzugehören, sondern auch einer angeblich von jeder Kriegsgefahr befreiten Gesellschaft. Will man dem Glauben schenken, so wird die Errichtung des Waren- und Kapitalflusses die alten nationalistischen Hassmythen zerstören. In der Milka-und-Honig-Gesellschaft zu leben wird schließlich unsere Rettung sein und uns von dem Wunsch befreien, die Nachbarn zu bekämpfen und zu töten. Unglücklicherweise haben nationalistische Ausbrüche (im Westen wie im Osten) schon mehrfach gezeigt, dass das Kapital als solches den Nationalismus nicht notwendigerweise befriedet, d.h. dass Kapitalismus und nationalistische Strategien weit davon entfernt sind, einander auszuschließen. Bosnien zum Beispiel ist bereits Teil des kapitalistischen Marktes, allerdings dank des Austreibens finanz- und wirtschaftskrimineller Triebe auf dem Boden einer Politik der nationalistischen Elite.

Bei der Formulierung von Richtlinien, sei es in der Politik oder in der Kultur, muss in Zukunft die Dichotomie von Kapitalismus (Demokratie) vs. Nationalismus von Anfang an völlig offen bleiben. Gegenwärtig kann man allerdings wohl nicht erwarten, dass der Westen seine Haltung (ob in der Politik, Wirtschaft oder Kultur) ändern und seine Doxa oder - um es psychoanalytisch auszudrücken - die Fantasie seiner selbst aufgeben wird. Jede Strategie der Expansion nach Osten, die auf der symbolischen Überlegenheit des Westens basiert, ist zwangsläufig dazu verurteilt, dasselbe Schicksal zu erleiden wie frühere Politik- und Wirtschaftsstrategien in Richtung Osten.

Bei der Darstellung einer alternativen Strategie verweise ich erneut auf Lacan, genauer gesagt, auf seine geänderten Vorstellungen vom Ende der analytischen Therapie: von der Subjektivierung zur subjektiven Destitution. Subjektivierung bedeutet, dass am Ende der Analyse das Subjekt seine konstitutive Schuld einbekennen muss, um sein kontingentes Schicksal zu internalisieren. Die subjektive Destitution hingegen ist ein Prozeß, bei dem das Subjekt sein Bedürfnis nach einer Internalisierung/Symbolisierung, Interpretation, Suche nach dem "tiefen, wahren Sinn" offen lassen muss: Es muss verstehen, dass traumatische Erfahrungen, die sein Leben prägen, reine Zufallsereignisse sind, denen jeglicher "tieferer Sinn" fehlt.

Die Destitution lässt sich an Umberto Ecos Foucaultschem Pendel veranschaulichen, in dem Eco ein imaginäres Gespräch zwischen Shakespeare und seinem Verleger konstruiert. Nach der Lektüre der ersten Version von Shakespeares Stück macht der Verleger Änderungsvorschläge zur Handlung und zum Stil des Stückes: Anstatt in einem Schloss in Frankreich sollte es besser in Dänemark spielen ("In einem nordischen, protestantischen Klima, wo der Geist Kierkegaards umgeht..."), auf Schloss Helsingøre. Den Geist des Vaters würde der Verleger schon im ersten Akt auftreten lassen, nicht erst im letzten, um die Motivation für das Verhalten des jungen Prinzen vorzugeben und den Konflikt mit der Mutter aufzubauen. Und schließlich regt der Verleger an, die Feststellung "Handeln oder nicht handeln? Das ist hier meine angstvolle Frage" zu ersetzen durch die Frage nach dem Sein oder Nichtsein. In diesem Dialog werden all die Details des Stückes, die wir als seine wesentlichsten Elemente kennen, eine Folge des - völlig kontingenten - Eingreifens des Verlegers: Die eigentliche Bestimmung des Stückes (es wurde geschrieben, um den jungen dänischen Prinzen darzustellen, den der Geist seines Vaters verfolgt; die Stelle "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage" ist der Kern des Stückes usw.) transformiert zum Ergebnis einer Reihe kontingenter, inkohärenter Operationen. [6]

Ich möchte mit dem bescheidenen Vorschlag abschließen, einen ähnlichen destitutionsorientierten Weg für den kulturellen Aspekt der Strategie in Richtung Osten einzuschlagen: Dieser Strategie muss der Gedanke zugrunde liegen, dass jedes Rezept des Westens für die Kultur des Ostens völlig kontingent und inkohärent ist. Der einzige Weg, das Vorurteil gegenüber "dem Osten" auszuräumen, führt über die Aufgabe der symbolischen Überlegenheit des westlichen/europäischen Kulturkonzeptes gegenüber dem östlichen, über die Einsicht, dass selbst die Grundzüge der westlichen/europäischen Kultur möglicherweise nichts als zufällige Eingriffe durch irgendeinen anonymen Verleger sind. Diese Geste kann nur gelingen, wenn sie Teil eines weiter angelegten Projektes zur Demontage der westlichen Doxa einschließlich ihrer Vorstellung von der Vorherrschaft der liberalen Demokratie und des Kapitalismus ist.


[1] Renata Salecl, The Spoils of Freedom: Psychoanalysis and Feminism after the Fall of Socialism (London und New York: Routledge 1994), S. 2-3.

[2] Monroe Price, zitiert nach der Transkription des "Democratic Politics and Policy Workshop" (Cardozo School of Law, 5. Dez. 1995), http://www.newschool.edu/centers/ecep/price.htm

[3] Monroe Price, ibid.

[4] Diesen Gedanken verdanke ich Mladen Dolar. Vgl. seinen Beitrag "The Subject Supposed to Enjoy", Einleitung zu: Alain Grosrichard, The Sultan's Court (London, New York: Verso 1998

[5] Hier kann Zizeks berühmte Definition der Beziehung zwischen Fantasie und Ideologie zur Anwendung kommen: Die Transitologie ist nichts anderes als eine Reihe von Möglichkeiten für die westliche Doxa, ihr eigenes Fehlschlagen zur Kenntnis zu nehmen und ihm eine positive Existenz zu verleihen. Aus genau diesem Grund sollte man sich der Transitologie wieder zuwenden, aber eben nicht mit der Absicht, das östliche, postkommunistische Europa zu entdecken und zu analysieren, sondern um die Doxa des Westens neu zu definieren.

[6] Auch dieses Beispiel verdanke ich Zizek, obwohl er es zu einem anderen Zweck verwendete, nämlich um den Unterschied zwischen der Transgression einer Identität und der Konzeption der Identität selbst als Ergebnis einer bestimmten "Transgression" zu erklären. Siehe Slavoj Zizek, Denn sie wissen nicht, was sie tun. (Wien: Passagen 1994)